Wie sieht die Welt in vierzig Jahren aus? Zukunftsforscher machen aus dieser Frage eine Wissenschaft, Designer entwerfen die Zukunft handfest in Studien und Prototypen. Besonders der Blick in die (optische) Zukunft des Automobils wurde dabei von zwei italienischen Karosseriebauern geprägt, deren visionäres Design Geschöpfe hervorgebracht hat, die auch Jahrzehnte später wie Science Fiction wirken. Aus den Schmieden von Giovanni Bertone und Battista „Pinin“ Farina sind einige der spektakulärsten Fantasien gerollt, bei denen Autoenthusiasten heute noch das Herz aufgeht. Benedict Redgrove hat die futuristischen Unikate meisterlich in Szene gesetzt und damit kampagnenreife Motive für eine Traumwelt kreiert.
Endlich ist es soweit – womit uns Science-Fiction-Filme jahrelang vor der Nase rumgewedelt haben, wird allmählich wahr. Zwar fliegen die Autos immer noch nicht und Mattel lässt mit dem Hover-Board aus „Zurück in die Zukunft“ auch schon länger auf sich warten, dafür erweitert der Computer jetzt die Realität auf verblüffende Art. Augmented Reality erobert unseren Alltag und lässt das Potenzial erahnen, mit dem Mensch und Technik künftig in eine nie da gewesene Interaktion treten.
Die “erweiterte Visitenkarte”. (Video: James Alliban)
Nikolaus war gestern – die Feiertage nahen. Und auch wenn beim Fest der Liebe der schnöde Mammon zweitrangig ist, beklagt sich niemand über eine kleine Aufmerksamkeit. Etwas Passendes aufzutreiben ist manchmal aber gar nicht so einfach. Als kleine Inspiration präsentieren wir deshalb eine bunte Mischung ausgefallener Kleinigkeiten, damit Socken und Krawatte dieses Jahr im Laden bleiben können.
Für 20 Euro gibt’s schon ordentlich Wumms am Weihnachtsbaum.
Das Wochenende steht vor der Tür und wie kann man die arbeitsreichen Tage besser ausklingen lassen als mit einem entspannten Track? Das folgende Video gibt dafür nicht nur den richtigen Takt an, sondern zeigt nebenbei auch noch den Papier-Virtuosen Kiel Johnson der sich zum „Inner City Blues“ der Singer-Songwriter-Legende Sixto Rodriguez ganz gemütlich eine zweiäugige Spiegelreflexkamera aus Pappe schneidert.
Später modifizierte Johnson das Modell noch zu einer funktionierenden Lochkamera. (Video von Theo Jemison)
Mitte Mai hat Coca-Cola die Einführung der PlantBottle angekündigt. Die Variante der herkömmlichen PET-Flasche soll zu 30% aus biologischen Bestandteilen wie Zuckerrohr und Melasse bestehen und die Kohlendioxid-Emission bei der Produktion um bis zu 25% verringern. Langfristig wird eine Verpackung angestrebt, die sogar vollständig aus pflanzlichen Stoffen hergestellt ist. Bleiben aber noch die Dosen. Die Brause von John Pemberton konsumieren täglich Millionen Menschen, von denen viele auf den Genuss aus der Dose setzen - weltweit werden knapp 25 Milliarden Büchsen pro Jahr geleert. Richtig, 25 Milliarden. Hier ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, dürfte etwas anspruchsvoller sein. Der Designer Harc Lee hat auf eigene Faust einen ziemlich kühnen Entwurf vorgelegt. Seine „Colorless“ ist die stilvolle Version für das Kultgetränk im 21. Jahrhundert. Lee verzichtet bei dem Aluminiumzylinder vollständig auf die klassische Farbgebung und realisiert das Branding über eine haptische Oberfläche. Das bedeutet nicht nur eine Ersparnis bei den energieintensiven Herstellungsprozessen, sondern reduziert die Luft- und Wasserverschmutzung auch beim Recycling. Jetzt muss nur noch Coca-Cola auf den Geschmack kommen.
Wasser prägt die Gestalt vieler Metropolen und integriert den elementarsten aller Stoffe in das Stadtbild. Wie sich das Leben verändert, wenn der Klimawandel den Küstenstädten das Wasser bis zum Hals treibt, illustriert das New Yorker Designbüro Studio Lindfors. In Anlehnung an das alljährliche Hochwasser „Acqua Alta“ in Venedig schildert dessen neuestes Projekt „Aqualta“ in detaillierten Ansichten eine radikale Vision urbaner Existenz nach einem Anstieg des Meeresspiegels.
Ein internationales Team von Informatikern aus China, Singapur und Israel hat ein Programm entwickelt, mit dessen Hilfe sich in wenigen Schritten aus einer simplen Zeichnung eine Fotomontage erstellen lässt. Photosketch heißt die innovative Anwendung, mit der sich Ideen in Windeseile visualisieren lassen. Das Ergebnis ist zwar noch etwas kantig, lässt das Potenzial der Software aber schon erahnen.