Für ihre aufwendig illustrierte VW-Kampagne zur Fahrsicherheit wurde DDB bei den diesjährigen Cannes Lions mit Gold ausgezeichnet. Um die anspruchsvollen Composings optimal in Szene zu setzen, griffen die Düsseldorfer auf Bildmaterial von MAGROUND zurück, das von The Scope erstklassig veredelt wurde. Herzlichen Glückwunsch.
Sicher im Golf: “More late nights for us, less danger for you.”
Das aussterbende Handwerk der Werbemalerei zelebriert Malcolm Murray in der eindrucksvollen Dokumentation UP THERE. Großformatige Prints haben in den vergangenen Jahrzehnten die kunstfertigen Malereien weitestgehend verdrängt und damit auch ein traditionsreiches Kapitel visueller Kultur geschlossen. Murray begleitete New Yorker Fassadenkünstler bei der Schöpfung ihrer kunstvollen Unikate und zeigt in beinahe andächtigen Bildern die Arbeit der Letzten ihrer Art.
Dunkle Rauchsäulen steigen empor, der beißende Gestank giftiger Dämpfe liegt in der Luft. Flammen in allen Farben des Regenbogens lodern über geschmolzenem Plastik und inmitten der endzeitlichen Szenerie schimmert das schwarze Wasser eines toten Flusses. Die Bilder von Andrew McConnell wirken wie ein Blick durch das Tor zur Unterwelt. Doch in seiner Serie „E-waste“ dokumentiert der Fotograf aus Nordirland einen ganz realen Alptraum, der sich im westafrikanischen Ghana abspielt.
Im Herzen Europas liegt ein magischer Ort von bezaubernder Schönheit. Tiefe Schluchten, bizarre Felsnadeln und dichte Wälder machen die Sächsische Schweiz zu einem der malerischsten deutschen Naturparks. In ihm liegt auch das Elbsandsteingebirge, das mit seinen unzähligen Gipfeln und Bergrouten zu den abwechslungsreichsten außeralpinen Klettergebieten gehört. Auf einer Fläche von 700 Quadratkilometern erstreckt es sich bis nach Tschechien und wirkt wie eine märchenhafte Landschaft auf Tolkiens Mittelerde.
Die Bastei gehört zu den beliebtesten Aussichtspunkten im Elbsandsteingebirge. Fast 200 Meter fällt das Riff zur Elbe hinab.
Aus dem dichten Nebel des wolkenverhangenen Bergregenwaldes ertönt ein lautes Hupen, bevor ein Jeep vorsichtig eine enge Kurve passiert. Behutsam lenkt der Fahrer seinen Geländewagen den Abgrund entlang. Es hat ihn an die steilen Hänge des bolivianischen Hochlands verschlagen, wo auf einer Höhe von 3.600 Metern der Camino de la Muerte beginnt – die Straße des Todes. So eindrucksvoll wie sich die Landschaft auf einer Strecke von rund 60 Kilometern entfaltet, so riskant ist die Abfahrt ins tropische Tiefland.
Abenteuerlicher wird man kaum durch das bolivianische Hochland reisen können.
Heute beginnen in Vancouver die 21. Olympischen Winterspiele, bei denen bis Ende des Monats Athleten aus über 80 Nationen um die begehrten Edelmetalle kämpfen werden. Dass die kanadische Winterlandschaft auch außerhalb der Pisten nicht ganz ohne ist, zeigt die BBC mit einer schwungvollen Animation in kantigem Schwarzweiß. Als Vorankündigung für seine Berichterstattung hat der britische Sender einen Inuit auf eine gefahrvolle Abfahrt durch finstere Wälder geschickt. Nach einem Konzept der Londoner Agentur RKCR/Y&R setzte STUDIO AKA die eisige Jagd in Szene.