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Märchen aus Stein

posted by GOE on 2010.03.08, under PLACES

Im Herzen Europas liegt ein magischer Ort von bezaubernder Schönheit. Tiefe Schluchten, bizarre Felsnadeln und dichte Wälder machen die Sächsische Schweiz zu einem der malerischsten deutschen Naturparks. In ihm liegt auch das Elbsandsteingebirge, das mit seinen unzähligen Gipfeln und Bergrouten zu den abwechslungsreichsten außeralpinen Klettergebieten gehört. Auf einer Fläche von 700 Quadratkilometern erstreckt es sich bis nach Tschechien und wirkt wie eine märchenhafte Landschaft auf Tolkiens Mittelerde.

ma-DFE_37_1_1_38253Die Bastei gehört zu den beliebtesten Aussichtspunkten im Elbsandsteingebirge. Fast 200 Meter fällt das Riff zur Elbe hinab.

Schon Caspar David Friedrich zog diese einzigartige Kulisse in ihren Bann und bildete die Vorlage für seinen „Wanderer über dem Nebelmeer“, das zu einem der berühmtesten Werke der Romantik wurde. Zahlreiche Mythen ranken sich um die Felsformationen, die wunderliche Namen wie Herkulessäule, Barbarine oder Affenstein tragen und die Phantasie ihrer Besucher beflügeln. Und tatsächlich erzählen viele der Höhlen und Plateaus des Mittelgebirges Geschichten aus finsteren Tagen, als Felsenburgen und Grotten den Menschen nicht nur Zuflucht boten. In der Felsgruppe der Affensteine etwa liegt der Frienstein, auch als Vorderes Raubschloss bekannt. In der verlassenen Burgwarte am Nordhang des Großen Winterbergs hausten im 15. Jahrhundert Raubritter, die ihre Opfer im Inneren des Berges malträtierten.

ma-MHA_113_1_1_24749Blick auf die Bastei, deren gleichnamige Brücke über eine 40 Meter tiefe Schlucht führt.

Enge Stiege führen auf steilen Pfaden durch den zerklüfteten Sandstein, an dessen verwinkelten und teilweise schwer zugänglichen Hängen verborgene Eingänge in den Stein führen. Hier finden sich auch für die Region typische Tafelberge, wie der Lilienstein, der wegen seiner markanten Erscheinung als Wahrzeichen des Landstrichs gilt. In direkter Nachbarschaft liegt auf dem Plateau des Königstein eine der größten Bergfestungen Europas. In ihrer wechselhaften Geschichte war sie zeitweise Kloster, Jagdschloss und Gefängnis. Aus einer Höhe von 240 Metern blickt man von dort hinab auf die Elbe, die sich wie ein schmales Band durch das idyllische Tal windet.

ma-DFE_41_1_1_38264Wie auf einem Gemälde präsentiert sich die traumhafte Landschaft dem Betrachter unter düsterem Himmel.

Solch traumhafte Panoramablicke über das Elbtal locken jährlich Millionen Besucher in den Nationalpark, die sich dem Zauber der schroffen Natur hingeben. Um dieses wertvolle Kleinod auch für die Zukunft zu erhalten, wurde der einmalige Naturraum als Kandidat für das UNESCO-Weltnaturerbe vorgeschlagen.

Im Herzen Europas liegt ein magischer Ort von bezaubernder Schönheit. Tiefe Schluchten, bizarre Felsnadeln und weitläufige Wälder machen die Sächsische Schweiz zu einem der malerischsten deutschen Naturparks. In ihm liegt auch das Elbsandsteingebirge, das mit seinen unzähligen Gipfeln und Bergrouten zu den abwechslungsreichsten außeralpinen Klettergebieten Europas gehört. Auf einer Fläche von 700 Quadratkilometern erstreckt es sich bis nach Tschechien und wirkt wie eine märchenhafte Landschaft auf Tolkiens Mittelerde.

Schon Caspar David Friedrich zog diese einzigartige Kulisse in ihren Bann und bildete die Vorlage für seinen „Wanderer über dem Nebelmeer“, das zu einem der berühmtesten Werke der Romantik wurde. Zahlreiche Mythen ranken sich um die Felsformationen, die wunderliche Namen wie Herkulessäule, Barbarine oder Affenstein tragen und die Phantasie ihrer Besucher beflügeln. Und tatsächlich erzählen viele der Höhlen und Plateaus des Mittelgebirges Geschichten aus finsteren Tagen, als Felsenburgen und Grotten den Menschen nicht nur Zuflucht boten. In der Felsgruppe der Affensteine etwa liegt der Frienstein, auch als Vorderes Raubschloss bekannt. In der verlassenen Burgwarte am Nordhang des Großen Winterbergs hausten im 15. Jahrhundert Raubritter, die ihre Opfer im Inneren des Berges malträtierten.

Enge Stiege führen auf steilen Pfaden durch den zerklüfteten Sandstein, an dessen verwinkelten und teilweise schwer zugänglichen Hängen verborgene Eingänge in den Stein führen. Hier finden sich auch für die Region typische Tafelberge, wie der Lilienstein, der wegen seiner markanten Erscheinung als Wahrzeichen des Landstrichs gilt. In direkter Nachbarschaft liegt auf dem Plateau des Königstein eine der größten Bergfestungen Europas. In ihrer wechselhaften Geschichte war sie zeitweise Kloster, Jagdschloss und Gefängnis. Aus einer Höhe von 240 Metern blickt man von dort hinab auf die Elbe, die sich wie ein schmales Band durch das idyllische Tal windet.

Solch traumhafte Panoramablicke über das Elbtal locken jährlich Millionen Besucher in den Nationalpark, die sich dem Zauber der schroffen Natur hingeben. Um dieses wertvolle Kleinod auch für die Zukunft zu erhalten, wurde der einmalige Naturraum als Kandidat für das UNESCO-Weltnaturerbe vorgeschlagen.

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