MABLOG

Elektrohölle

posted by GOE on 2010.03.19, under PHOTOGRAPHY, PLACES

Dunkle Rauchsäulen steigen empor, der beißende Gestank giftiger Dämpfe liegt in der Luft. Flammen in allen Farben des Regenbogens lodern über geschmolzenem Plastik und inmitten der endzeitlichen Szenerie schimmert das schwarze Wasser eines toten Flusses. Die Bilder von Andrew McConnell wirken wie ein Blick durch das Tor zur Unterwelt. Doch in seiner Serie „E-waste“ dokumentiert der Fotograf aus Nordirland einen ganz realen Alptraum, der sich im westafrikanischen Ghana abspielt.

McConnell02Agbogloshie ist Ghanas düsterer Alptraum.  © Andrew McConnell

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Märchen aus Stein

posted by GOE on 2010.03.08, under PLACES

Im Herzen Europas liegt ein magischer Ort von bezaubernder Schönheit. Tiefe Schluchten, bizarre Felsnadeln und dichte Wälder machen die Sächsische Schweiz zu einem der malerischsten deutschen Naturparks. In ihm liegt auch das Elbsandsteingebirge, das mit seinen unzähligen Gipfeln und Bergrouten zu den abwechslungsreichsten außeralpinen Klettergebieten gehört. Auf einer Fläche von 700 Quadratkilometern erstreckt es sich bis nach Tschechien und wirkt wie eine märchenhafte Landschaft auf Tolkiens Mittelerde.

ma-DFE_37_1_1_38253Die Bastei gehört zu den beliebtesten Aussichtspunkten im Elbsandsteingebirge. Fast 200 Meter fällt das Riff zur Elbe hinab.

Der Pfad des Todes

posted by GOE on 2010.03.02, under PLACES

Aus dem dichten Nebel des wolkenverhangenen Bergregenwaldes ertönt ein lautes Hupen, bevor ein Jeep vorsichtig eine enge Kurve passiert. Behutsam lenkt der Fahrer seinen Geländewagen den Abgrund entlang. Es hat ihn an die steilen Hänge des bolivianischen Hochlands verschlagen, wo auf einer Höhe von 3.600 Metern der Camino de la Muerte beginnt – die Straße des Todes. So eindrucksvoll wie sich die Landschaft auf einer Strecke von rund 60 Kilometern entfaltet, so riskant ist die Abfahrt ins tropische Tiefland.

ma-DFO_156_1_38154Abenteuerlicher wird man kaum durch das bolivianische Hochland reisen können.

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