Mittlerweile ist es still geworden um das Großprojekt des Hamburger Architekten Hadi Teherani. Als städtebauliches Highlight der Hafencity war sein Brückenschlag über die Elbe geplant, doch die Hanseaten konnten sich für das Konzept der Living Bridge nicht so recht erwärmen. Dabei bietet die Idee, eine Brücke nicht auf eine bloße Verkehrsader zu reduzieren, sondern als innerstädtischen (Lebens-) Raum zu integrieren, eine durchaus reizvolle Perspektive und blickt auf eine lange Geschichte im Städtebau zurück.
Mit der Morgendämmerung kam das unheimliche Erwachen. Ein Sandsturm, der am Mittwoch über Sydney hinweggefegt ist, hat die Stadt in eine surreale Kulisse verwandelt. Tausende Tonnen Staub tauchten die Metropole an der Ostküste in ein bizarres Rot und sorgten für Chaos auf den Straßen. Schulen blieben geschlossen, der Fährverkehr wurde eingestellt und auch der Betrieb am Flughafen kam zum Erliegen. Innerhalb weniger Stunden hatte der sandige Schleier den Himmel verfinstert und die Sicht auf wenige Meter reduziert. Untergangsstimmung inklusive. Die Erklärung für das Phänomen klingt dagegen fast banal: Starke Winde sind über das ausgetrocknete australische Outback geweht und haben dabei den feinen Sand, dessen charakteristische rote Farbe durch oxidiertes Eisenerz erzeugt wird, aufgewirbelt und Richtung Küste getrieben.
70 Jahre hat die Stadt ein derartiges Spektakel nicht mehr erlebt und Meteorologen warnen bereits vor weiteren heftigen Stürmen in den nächsten vier bis sechs Wochen.
Dass selbst eine Naturkatastrophe ganz schön werden kann, wenn nur eine abenteuerliche Idee und die passenden Fahrzeuge vorhanden sind, zeigt AlmapBBDO (São Paulo). Die brodelnde Hitze eines Vulkans nutzen Dorfbewohner, um ein Fest der ausgefalleneren Art zu zelebrieren. Für dessen Vorbereitung braucht es allerdings genug Ladefläche – da trifft es sich gut, dass das kleine Örtchen über ausreichend VW Saveiros, die Pickup-Version des südamerikanischen Kassenschlagers Gol, verfügt.
Mit „The Hyena & Other Men“ erlangte Pieter Hugo 2005 große Aufmerksamkeit. Der 1976 in Kapstadt geborene Fotograf gewann mit einem Bild aus der Serie im folgenden Jahr den Hauptpreis für das beste Einzelportrait beim Wettbewerb der World Press Photo Foundation und wurde in die Liste der 50Photographers of Tomorrow aufgenommen. In seinem aktuellen Projekt „Nollywood“ beschäftigt sich der Südafrikaner mit der nigerianischen Filmindustrie, die das Land, neben den USA und Indien, zur drittgrößten Filmnation der Welt macht.