Sieh sich einer diesen Hintern an! Was sich auf dem unten abgebildeten Foto so durchtrainiert zur Schau stellt ist tatsächlich von diesem Planeten und nicht das Ergebnis eines massiven Anabolika- missbrauchs. Wobei „massiv“ hier schon das richtige Stichwort ist. Der „Weißblaue Belgier“ ist eine belgische Rinderrasse, die durch eine natürliche Mutation das Protein Myostatin nur fehlgebildet produziert. Myostatin hemmt das Muskelwachstum und verhindert dadurch, dass Muskeln unkontrolliert wachsen. Der „Belgier“ bringt somit zwar eine natürliche Veranlagung für einen besonders kräftigen Körperbau mit, durch die Zucht auf Muskelmasse wurde die Eigenschaft in den vergangenen Jahrzehnten aber noch weiter ausgeprägt. Ergebnis ist ein muskelbepacktes Hausrind mit extrem magerem Fleisch, das vor Kraft kaum stehen kann.
Diejenigen, die beim Ausflug ins Schwimmbad oder an den See über die Menschenmassen meckern, die beim schönsten Sommerwetter unglaublicherweise dieselbe Idee hatten, sollten sich mal das folgende Video ansehen. Die Metropolregion von Tokio mit ihren 34 Millionen Einwohnern erlebt das Problem der Überfüllung wirklich in ganz anderen Dimensionen.
Einen Steinwurf entfernt vom modernen Hochhausviertel La Défense liegen im Westen von Paris die Tours Aillaud, ein Ensemble aus 18 Hochhäusern, die Ende der siebziger Jahre nach den Plänen des französischen Architekten Emile Aillaud entstanden sind. Die bunten Bauwerke im Vorort Nanterre galten damals als Musterbeispiele zeitgemäßer Siedlungsarchitektur und verleihen der Banlieue heute einen retro-futuristischen Charme.
Der belgische Mineralwasserbrauer SPADEL ist für den neuesten Spot seiner Marke Spa Barisart im wahrsten Sinne des Wortes baden gegangen. Die belgische Agentur Duval Guillaume hat für das „water with more action in it“ eine flotte Kneipenschlägerei unter Wasser konzipiert, die Regisseur Erik Bulckens in einem riesigen Unterwassertank in Berlin in Szene gesetzt hat.
Wer dieser Tage in das wunderschöne Großbritannien reist, sollte seine Kamera im Gepäck haben. Zum dritten Mal sucht das Königreich den Landscape Photographer of the Year.
Die Shanty Towns wurden schon oft besungen, doch eine so außergewöhnliche Perspektive wie sie Dionisio González dabei einnimmt hat es bislang noch nicht gegeben. Der Künstler präsentiert eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit der Architektur der Favelas in den brasilianischen Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro. Die Dynamik und Improvisation der labyrinthartigen Armenviertel sind das Leitmotiv seiner Arbeit. Dabei entwickelt González neuartige Strukturen, indem er am Computer entworfene Elemente moderner Architektur mit seinen Fotografien der Elendsquartiere zu aufwendigen Collagen verwebt. Die beeindruckenden Kompositionen bestechen durch Detailreichtum und ihre surreale Atmosphäre.
Als Kalle Lasn 1989 gemeinsam mit Bill Schmalz die Adbusters Media Foundation in Vancouver gründete ahnten die beiden wohl kaum, welche Entwicklung ihre Bewegung nehmen würde. Heute, zwanzig Jahre später, hat sich aus ihr mit dem Culture Jamming eine Kunstform entwickelt, die weltweit zahllose Anhänger gefunden und deren Anliegen zunehmend an Bedeutung gewonnen hat: Im Mittelpunkt der Aktivisten steht vor allem die konsum- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen Werbung, deren erzeugten Bilder und Meinungen häufig unvollständig, oftmals irreführend aber grundsätzlich manipulativen Charakters sind.